Willkommen auf der Website der Gemeinde Seuzach



Sprungnavigation

Von hier aus k�nnen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen

Aus dem Gemeinderat


Verhandlungsbericht vom 3. Mai 2018

Raumerweiterung und Umbau Kindergarten Bachtobelstrasse

Der Kindergarten Bachtobel beherbergt heute eine Kindergartenabteilung und vermag – neben einem grundsätzlichen Sanierungsbedarf – den heutigen Anforderungen an einen zeitgemässen Kindergartenunterricht in baulicher Hinsicht nicht mehr zu genügen (u.a. fehlende Gruppenräume und Küche). In der Investitionsrechnung 2018 ist ein Betrag von CHF 150‘000 für den Umbau des Kindergartens Bachtobel enthalten. Dieser Betrag bezog sich auf eine Kostenschätzung zum Zeitpunkt der Budgetierung. Bei der nun vollzogenen Detailplanung dieses Bauprojekts kamen noch weitere notwendige Anpassungen und berechtigte Anliegen seitens der Primarschule hinzu, die Auswirkungen auf den Kostenvoranschlag hatten. Im Detail sind die folgenden Arbeiten vorgesehen:

– Raumerweiterung durch den Bau neuer Garderoben
– Sanierung der WC-Anlagen
– Einbau einer Küche im Erdgeschoss
– Die bisherige Garderobe im Obergeschoss wird zu einem Gruppenraum umgewandelt. Da-für sind neue Bodenbeläge und eine neue Beleuchtung notwendig.

Die Unterhalts- und Ausbauvorhaben im Kindergarten Bachtobel sind notwendig und das Pro-jekt durchdacht. Der ursprünglich angenommene Kreditrahmen wurde vom Gemeinderat nun auf CHF 218‘000 erhöht. Die Arbeiten sollen während den Sommerferien 2018 ausgeführt werden.


Festlegung Haushaltgleichgewicht

Das Gemeindegesetz des Kantons Zürich schreibt vor, dass der Gemeindesteuerfuss so festgesetzt werden muss, dass die Erfolgsrechnung des Budgets mittelfristig ausgeglichen ist. Der mittelfristige Ausgleich bedeutet, dass über einen zu definierenden Zeitraum die Aufwand-überschüsse durch Ertragsüberschüsse auszugleichen sind. Die Gemeinden und Städte müssen den mittelfristigen Ausgleich über eine Regelung definieren. Die definierten Regelungen und die Ergebnisse zur Beurteilung des Haushaltsgleichgewichts sind gemäss Gemeindegesetz im Budget und der Jahresrechnung offenzulegen. Der mittelfristige Ausgleich soll die Verschuldung der Gemeindehaushalte vorbeugen. Denn werden Aufwandüberschüsse nicht innert angemessener Frist durch Ertragsüberschüsse kompensiert, sinkt das Eigenkapital bis hin zum Bilanzfehlbetrag. Der Bilanzfehlbetrag ist Ausdruck davon, dass eine Gemeinde ihre Aufgaben nicht mehr durch Steuer- und Gebühreneinnahmen erfüllen kann und sich verschuldet.

Die Festlegung, wie der mittelfristige Ausgleich erreicht werden soll, muss, wenn möglich vor dem Budget 2019, spätestens jedoch bis zum Jahr 2021 erlassen werden. Zu regeln ist, über wie viele Jahre sich der Ausgleichszeitraum erstreckt. Zweckmässig ist ein Zeitraum von vier bis acht Jahren. Bei einer Frist von weniger als vier Jahren ergibt sich praktisch kein wesentlicher Unterschied zum einjährigen Ausgleich; ein Zeitraum von mehr als acht Jahren würde die Mittelfristigkeit sprengen.

Der Gemeinderat beschloss, die Mittelfristigkeit auf 7 Jahre festzulegen. Das heisst, der mittelfristige Ausgleich erstreckt sich über zwei abgeschlossene Rechnungsjahre, das laufende Budget- bzw. Rechnungsjahr, das künftige Budgetjahr und drei Planjahre. Gemäss Auskunft des Gemeindeamtes folgen auch andere Gemeinden grossmehrheitlich dem Vorschlag des Kantons mit einer 7- bis 8-jährigen Frist.


Revisionsbericht zur Jahresrechnung 2017

Gestützt auf das Gemeindegesetz sorgen die Gemeinden für eine fachkundige und unabhängige Prüfung des Finanzhaushalts und des Rechnungswesens. Dabei müssen die an der finanztechnischen Prüfung beteiligten Personen über einen unbescholtenen Leumund, die notwendige Fachkunde sowie Unabhängigkeit verfügen. Die seit 2017 mit der Prüfung beauftragte Revisionsgesellschaft Revipro AG vermag die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen.

Die Revipro AG stellte in ihrem Bericht zur Jahresrechnung fest, dass die Jahresrechnung für das am 31. Dezember 2017 abgeschlossene Rechnungsjahr den für die Organisation geltenden Vorschriften entspricht. Die Revipro empfiehlt die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen.

Der Gemeinderat nahm vom ausführlichen Revisionsbericht Kenntnis und verabschiedete ihn zu Handen von Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2018 sowie des Bezirksrates.


Abtretungsvertrag Heimensteinstrasse

Im Zusammenhang mit der Sanierung der Heimensteinstrasse übernimmt die Gemeinde Seuzach von der Sekundarschule Seuzach eine Gesamtfläche von 11 m2. Das Notariat Wülflingen-Winterthur hat nach Vorliegen der entsprechenden Grundstücksmutation den entsprechenden Abtretungsvertrag erstellt. Die festgelegte Abtretungsentschädigung von CHF 400/m2 entspricht den gängigen Ansätzen für Strassengebiet. Der Gemeinderat genehmigte den Abtretungsver-trag.


Durchführungsbewilligung Openair

Wie bereits im letzten Jahr hat sich ein Team, bestehend aus jungen Erwachsenen im Alter zwischen 16 und 29 Jahren, beim Gemeinderat um die Durchführungsbewilligung für ein neuerliches Openair bemüht. Die Veranstalter rechnen mit ca. 500 Besuchern. Das OK wird von der Jugendfachstelle Seuzach beratend unterstützt. Der Gemeinderat erteilte die Bewilligung unter Auflagen bezüglich Lärm, Verkehr und Sicherheit. Der Anlass findet am Samstag, 25. August 2018, 15.00 – 02.00 Uhr, auf der Rietackerwiese in Seuzach statt.


Bauwesen

Folgende Baubewilligungen sind erteilt worden:
  • Sprenger Söhne AG; Baubewilligung für Erweiterung Lagerhalle, Ausbau Erdgeschoss im Lagergebäude sowie Verlängerung Vordach, Aspstrasse 44, Oberohringen


Ansprechperson für Medien: Gemeindeschreiber Urs Bietenhader, Tel. 052 320 47 40

Datum der Neuigkeit 14. Mai 2018


Druck Version PDF