Verhandlungsbericht Gemeinderat vom 6. Mai 2026
Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 6. Mai 2026 die folgenden Beschlüsse gefasst:
Personenunterstand Bushaltestelle Forrenberg
Im August 2025 wurde eine Petition für den Bau eines Personenunterstandes bei der Bushaltestelle Forrenbergstrasse eingereicht. Nach den erfolgreich geführten Verhandlungen mit der Eigentümerin wurde ein Projekt ausgearbeitet und das Baugesuch eingereicht.
Für die Anschaffung des Personenunterstandes sowie die baulichen Massnahmen hat der Gemeinderat einen Kredit von 55'000 Franken, inkl. MWST, genehmigt. Im Budget 2026 ist kein entsprechender Betrag eingestellt, weshalb dieser der Kompetenzsumme des Gemeinderates angerechnet wird.
Bauabrechnung provisorische Notunterkunft Strehlgasse
Der Gemeinderat genehmigte im März 2023 einen Kredit von 509'000 Franken inkl. MWST für die Vorbereitung und Realisierung einer provisorischen Notunterkunft auf dem gemeindeeigenen Grundstück an der Strehlgasse. Gegen die Baubewilligung wurde ein Rekurs eingereicht, weshalb das Projekt überarbeitet werden musste. Dabei wurden das östliche Provisorium verschoben, die Gebäudehöhe reduziert und auf eine mögliche zweite Etappe verzichtet. Nach einer aussergerichtlichen Einigung konnten die Bauarbeiten im Juli 2023 aufgenommen werden.
Die Bauabrechnung schliesst mit Gesamtkosten von 768'424.65 Franken inkl. MWST ab und liegt damit rund 259'424.65 Franken über dem bewilligten Kredit. Die Mehrkosten resultieren hauptsächlich aus den Projektanpassungen, die sich aus dem Rekursverfahren ergeben haben, sowie aus zusätzlichen baulichen und gesetzlichen Anforderungen. So wurde das Provisorium direkt an die Werkleitungen in der Strehlgasse angeschlossen, was höhere Tiefbau- und Rohrleitungskosten verursachte. Zudem wurde aus energetischen Gründen anstelle der ursprünglich vorgesehenen elektrischen Heizung ein Anschluss an das Fernwärmenetz erstellt. Aufgrund baurechtlicher Vorgaben mussten die Container zusätzlich gedämmt sowie eine hindernisfreie Erschliessung realisiert werden. Weitere Mehrkosten entstanden bei der Fundation, beim Gerüst, beim Brandschutz und bei den Umgebungsarbeiten.
Fassadensanierung Feuerwehrgebäude
Der Fassadenputz des im Jahr 2007 erstellten Feuerwehrgebäudes hat sich aufgrund von Baumängeln und dem Fehlen eines geeigneten Witterungsschutzes teilweise gelöst. Im Rahmen der Instandsetzung ist eine Totalsanierung der Westfassade sowie eine partielle Sanierung der anderen Fassadenfronten vorgesehen. Zudem wird eine neue Dachumrandung mit Wetterschenkel erstellt. Für die Ausführung der Fassadensanierung hat der Gemeinderat einen Kredit von 120'000 Franken, inkl. MWST, genehmigt.
Weitere Beschlussgeschäfte
Zudem wurden folgende Geschäfte behandelt:
- Auftragsvergabe für Vergärung Grüngut per 1. Januar 2027 an Kompogas Winterthur AG
- Genehmigung Beleuchtender Bericht Jahresrechnung 2025
- Abnahme Inspektionsbericht 2026 Betreibungs- und Gemeindeammannamt
- Genehmigung Dienstbarkeitsvertrag für gegenseitiges Überfahrtsrecht auf den Grundstücken Kat.-Nrn. 5675 und 5803
Bauwesen
Folgende Baubewilligung ist erteilt worden:
- Dauti, Nafi und Kujtesa - Baubewilligung für Abbruch Einfamilienhaus und Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, Schaffhauserstrasse 30