Gemeinde Seuzach prüft gemeinsam mit EKZ die Weiterentwicklung des bestehenden Wärmeverbunds
Die bestehende Energiezentrale an der Strehlgasse ist ein wichtiger Bestandteil der lokalen Wärmeversorgung in Seuzach. Damit der Wärmeverbund auch künftig zuverlässig und effizient betrieben werden kann, sollen nun die Grundlagen für eine mögliche Erneuerung der Anlage erarbeitet werden. Die Gemeinde hat deshalb EKZ nach einem Ausschreibungsverfahren als Kooperationspartner mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt. EKZ ist einer der grössten Energiedienstleister in der Schweiz und verfügt als Betreiber von über 40 Wärmeverbünden über grosse Erfahrung in der Wärmeversorgung.
Im Rahmen der Studie prüft EKZ die bauliche Machbarkeit, die zu erwartenden Kosten sowie die Bewilligungsfähigkeit vertieft ab. Die Machbarkeitsstudie soll zudem aufzeigen, wie die Anlage technisch, wirtschaftlich und ökologisch weiterentwickelt werden kann. Gleichzeitig finden Abklärungen statt, ob innerhalb des bestehenden Versorgungsperimeters weiteres Interesse an einem Anschluss an die Fernwärme besteht. Damit erhält die Gemeinde eine fundierte Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen.
Eine erneuerte Energiezentrale kann dazu beitragen, die Wärmeversorgung in Seuzach ressourcenschonender, effizienter und klimafreundlicher zu gestalten. Durch eine optimierte Betriebsweise und den Einsatz geeigneter Energieträger können fossile Energien reduziert, CO2-Emissionen gesenkt und die lokale Versorgungssicherheit gestärkt werden.
Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden für Ende November erwartet und bilden die Grundlage für die nächsten Schritte. Fällt die Studie positiv aus, beabsichtigt die Gemeinde Seuzach, den Wärmeverbund und deren Anlagen an EKZ zu veräussern und die Erneuerung der Anlage gemeinsam mit EKZ umzusetzen. Über das weitere Vorgehen informiert die Gemeinde zu gegebener Zeit. Laufend aktuelle Informationen zum Thema sind zudem auf der Projektseite der Gemeinde unter www.seuzach.ch/waermeverbund verfügbar.